Kornelia Großmann Lembekestraße 9
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Künstliche Mineralfasern - KMFKünstliche Mineralfasern (Abkürzung: KMF) sind amorphe silikatische Fasern und werden unterteilt in
Die Eigenschaften sind:
KMF werden künstlich aus Glas-, Gesteins- oder Schlackeschmelzen durch Ziehen, Blasen oder Schleudern hergestellt. Es entstehen Fasern mit einer Dicke von 2 bis 20 µm. Im Gegensatz zum natürlich vorkommenden, kristallinen Asbest brechen
alle Mineralfasern quer. Das heißt sie verkürzen sich und es
bildet sich in der Regel nichtfaseriger Staub statt lungengängigen
Fasern wie bei Asbest.
enthalten. Im Brandschutz, z.B. beim Fassadenbau oder für Spritzisolierungen. Eine gesundheitsschädigende Wirkung kann bei KMF durch Einatmen auftreten. Vor allem dann, wenn die Fasern kritische kleine Abmessungen aufweisen, ähnlich wie bei Asbest wirken sie dann krebserzeugend. Auch im Feinstaubbereich, sind sie besonders schädlich für die Lunge. Bei Hautkontakt können KMF Juckreiz auslösen. Um das Gesundheitsrisiko zu senken, bietet die Industrie inzwischen KMF mit verbesserter Biolöslichkeit an. Solche Fasern lösen sich bei Kontakt mit Körperflüssigkeit relativ schnell auf und verlieren so ihr krebserzeugendes Potenzial. Allerdings sind bisher Unmengen von Mineralfaserdämmstoffen überall verbaut worden. Und bei jeder Bau- oder Renovierungsmaßnahme werden die Fasern der verbauten Materialien freigesetzt! Die Mineralwolle-Industrie hat wiederholt ihren Standpunkt bekräftigt, dass KMF nicht krebserzeugend seien „Keine Gefahr für den Menschen“Alle von den Herstellern vorgenommenen Einstufungen stellen aber keinen „Freispruch“ der KMF dar, da auch eine Einstufung als nicht krebserzeugend nach derzeitiger Rechtslage eine Selbsteinstufung eines Gefahrstoffes darstellt. Eine gemeinsame
Stellungnahme einer Arbeitsgruppe aus BGA, BAU und UBA anlässlich
des VDI/DIN-Kolloquiums 'Faserförmige Stäube' 9/1993 in Fulda
besagt: Was sollten Sie bei Verdacht auf eine KMF - Belastung tun? Hier immer die fachkundige Beratung und Beurteilung eines Baubiologen hinzuziehen. Meist ist es sinnvoll, zur Verdachtsaufnahme eine Ortsbegehung durchzuführen, damit sich der Sachverständige ein Bild vom möglichen Umfang und Art der Belastung machen kann. Hierbei wird dann eine mögliche notwendige weitere Strategie und Vorgehensweise z.B. Raumluftmessungen und Probenahmen, mit Ihnen abgestimmt. Haben Sie Fragen dazu oder möchten Sie eine Raumluftmessung
durchführen lassen - dann nehmen Sie Kontakt zu
mir auf. Kornelia Großmann Baubiologin und Sachverständige für Schimmelpilze in Innenräumen Tel.: 05 81 / 3 89 68 62 |
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Bitte beachten Sie, dass es im wissenschaftlichen Sinn keine "Erdstrahlung" und auch keinen "Elektrosmog" gibt. Konsequenterweise gibt es in der Lehrmeinung der Schulmedizin auch keinen Zusammenhang zwischen Erdstrahlen/Elektrosmog und körperlichen Beschwerden. Diese Webseite wird betreut von ibris - siehe Impressum |
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