Kornelia Großmann |
MobilfunkstrahlungElektromagnetische Wellen - Hochfrequenz - Mikrowellen![]() Die Antennendichte wird immer höher, weil die Mobilfunknetze immer lückenloser geknüpft werden. Jeder der vier Netzanbieter hat seine eigene Antenneninfrastruktur. Das bedeutet, dass das Land unter einem vierfachen Mobilfunknetz liegt! Es kommen auch immer mehr zusätzliche Anwendungen zum bloßen Telefonieren hinzu, wie Datenverkehr und das Übertragen von Bildern, usw. Deswegen werden immer neue Techniken entwickelt, wie beispielsweise UMTS, um diese Datenübertragungen reibungslos sicherzustellen. Für diese Techniken müssen allerdings die Funknetze immer enger geknüpft werden - das heißt, man benötigt noch mehr Mobilfunkantennen. Selbst wenn Handys nur im Standby betrieben werden, also für den viel beschworenen Notfall, werden Mobilfunkantennen benötigt (eine Antenne pro 200 Handys im Standby). In Ballungsgebieten kann man davon ausgehen, dass ungefähr alle 200 Meter eine Mobilfunkantenne steht. Die Frequenzen beim Mobilfunk sind höher als beim normalen Funkverkehr und bei Rundfunksignalen, die im niedrigen Megahertzbereich liegen. Die Frequenzen für Mobilfunk und drahtlosen Datenverkehr liegen momentan meist im Gigahertzbereich zwischen 900 und 3000 MHz und sind somit Mikrowellen (ein Mikrowellenherd erzeugt elektromagnetische Wellen von 2,45 GHz = 2450 MHz). Die Signale werden nicht als kontinuierliche Wellen gesendet, sondern meist zusätzlich gepulst. Das ist ein vergleichbar dem Unterschied zum Bohren mit einer Bohrmaschine im normalen Betrieb zum Bohren mit dem Schlagbohrwerk. Die Signale des gepulsten Mobilfunks werden in kleine Datenpäckchen zerhackt und für jeden einzelnen Nutzer zeitlich versetzt gesendet. Dadurch können auf schmalen Frequenzbereichen mehrere unterschiedliche Benutzer senden und empfangen. Die zusammengehörenden Datenpäckchen können von der Mobilfunkantenne und von den Handys wieder zu einer kompletten Nachricht zusammengesetzt werden. Mit dieser Technik lassen sich auf gleichen Frequenzen Nachrichten für mehrere unterschiedliche Benutzer verschicken. Beim Mobilfunk können auf jeder einzelnen Frequenz bis zu acht verschiedene Nutzer gleichzeitig senden. Damit kann sehr viel mehr Information als beim ungepulsten Betrieb gleichzeitig auf relativ schmalen Frequenzbändern übertragen werden. Bei UMTS werden die Datenpäckchen nicht zeitversetzt gesendet, sondern kodiert und sind somit unverwechselbar. Diese Technik wird benutzt bei Mobilfunkantennen und Handys, digitalem Fernsehen, modernem Polizeifunk TETRA, aber auch bei schnurlosen DECT - Telefonen (wo die Basisteile bis zu sieben mobile Teile versorgen können) sowie WLAN - Anlagen im Inneren von Gebäuden. (WLAN = drahtlose Verbindung von Computern untereinander oder mit dem Internet. Durch viele Studien ist inzwischen nachgewiesen, dass vor allem zwei Faktoren bei den elektromagnetischen Wellen schädlich sind für Organismen aller Art. Vor allem schädlich wirken:
Eine Pulsung von elektromagnetischen Wellen ist in der Natur praktisch nicht vorhanden, deswegen konnte sich im Laufe der Evolution bisher kein einziges Lebewesen dieser Welt darauf einstellen. Durch die fast überall vorhandene Dauerbelastung mit hochfrequenter Strahlung gibt es für Menschen, Tiere und Pflanzen nahezu keinerlei Rückzugsräume mehr, in denen ein natürlicher, mikrowellenfreier Zustand herrscht.
Man geht davon aus, dass es zwei Wirkmechanismen der Mikrowellen auf Organismen gibt:
Wir sind heute fast überall von Mikrowellen umgeben. Die Wellen durchdringen alles und wirken auf den Menschen ein. Selbst wer diese Technik nicht nutzt, kann trotzdem betroffen sein. Der Nachbar hat ein DECT Telefon oder WLAN und Mobilfunkmasten stehen auch überall. Durch viele Studien weiß man mittlerweile, das elektromagnetische Wellen für jegliche Organismen schädlich sind. Körper und Geist werden unter Dauerstress gesetzt und damit unaufhörlich und ständig unser Immunsystem angegriffen. Zusätzlich wird der Körper durch die gepulste Strahlung auf zellularer Ebene geschädigt.
Haben Sie Fragen dazu oder möchten Sie eine Mobilfunkstrahlungs-Messung durchführen lassen - dann nehmen Sie Kontakt zu mir auf. Ihre Kornelia Großmann Tel.: 05 81 / 3 89 68 62 |
Elektrosmog oder als Kurzform E-Smog ist ein zusammengesetztes Wort aus Elektro und Smog und ist ein eher umgangssprachlicher Begriff. Man meint damit das gelichzeitige Auftreten einer Vielzahl technischer Felder und elektromagnetischer Strahlen. Der Begriff Elektrosmog ist eng mit dem Begriff der Elektromagnetischen Umweltverträglichkeit verknüpft, hebt jedoch schärfer befürchtete schädliche Auswirkungen auf den Menschen hervor.
Durch die grundlegende Abhängigkeit der Industriegesellschaft von der elektrischen Technik ist der Mensch zunehmend elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Besonders die Aufstellung von Mobilfunkstationen, die fortwährend nicht-ionisierende Strahlung aussenden und die dadurch eventuell hervorgerufenen gesundheitlichen Risiken, sind stark umstritten.
Nicht-ionisierende Strahlung ist aufgrund der niedrigen Energie pro Lichtquant, im Gegensatz zur ionisierende Strahlung, nicht in der Lage schwache chemische Verbindungen mittels Ionisierung aufzuspalten und damit Schäden an chemischen Molekülen wie beispielsweise der Erbsubstanz auszulösen. Wissenschaftliche Beweise für die Schädlichkeit beispielsweise von Sendeanlagen stehen bislang aus. Die Diskussion um Elektrosmog wird heftig, emotional und großteils unwissenschaftlich geführt: Unter anderem auch, weil die Unschädlichkeit einer Wirkung grundsätzlich nicht bewiesen werden kann. Die Reflex-Studie hat aufgezeigt, dass ein reproduzierbarer Zusammenhang zwischen alltäglicher elektromagnetischer Strahlung und Zellschädigungen bestehen kann. Diese Labor-Ergebnisse lassen jedoch keinen Schluss auf durch derartige Strahlung hervorgerufene Krankheiten zu. Breit angelegte epidemiologische Studien wie die Interphone-Studie der WHO zu Mobilfunk oder das EMF-Projekt zur Wirkung elektromagnetischer Strahlung können hier in der Zukunft weitere Aufschlüsse geben.
Es existieren durchaus von unabhängigen Wissenschaftlern erstellte Studien, welche statistisch signifikant eine schädigende Wirkung feststellen. Diese werden jedoch nicht beachtet.
Es existieren Aufrufe von ärzteseite (z.B. Freiburger Appell und Bamberger Appell), in der ärzte vor Gesundheitsrisiken warnen und niedrigere Grenzwerte fordern. Andere Länder oder Regionen haben teilweise deutlich niedrigere Grenzwerte als Deutschland. Es existiert eine große Anzahl subjektiver äußerungen über Befindlichkeitsstörungen. |
Bitte beachten Sie, dass es im wissenschaftlichen Sinn keine "Erdstrahlung" und auch keinen "Elektrosmog" gibt. Konsequenterweise gibt es in der Lehrmeinung der Schulmedizin auch keinen Zusammenhang zwischen Erdstrahlen/Elektrosmog und körperlichen Beschwerden. Diese Webseite wird betreut von ibris - siehe Impressum |
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